Schmökersonntag, der 08.03.2020: wie erklÀrt man Kindern, dass man an Krebs erkrankt ist?

Im heutigen Schmökersonntag möchte ich einmal auf das vielleicht schwierigste Teilthema eingehen, mit dem man sich im Rahmen einer Krebserkrankung vielleicht befassen muss. Wie erklÀrt man Kindern, dass Mama, Papa oder vielleicht das Geschwisterchen an Krebs erkrankt ist? Wie ihr ja vielleicht wisst, bin ich selbst Vater zweier kleiner Kinder im Alter von 7 und 9 Jahren.

Da die Krankheit erst langsam schleichend als Prognose auf uns zukam, dann aber alles Knall auf Fall ging, hatten wir nicht großartig Möglichkeiten, uns ĂŒber die AufklĂ€rung der Kinder Gedanken zu machen. Wir haben es dann so gut es geht mit eigenen Mitteln in etwa so versucht:

„MĂ€dels, wir mĂŒssen euch mal was erzĂ€hlen. Papa muss in der nĂ€chsten Zeit öfters mal ins Krankenhaus. Ich möchte euch auch sagen warum. Jeder Körper besteht ja aus ganz vielen Zellen. Alles, was ihr an eurem Körper seht, ist eine Verbindung ganz vieler Zellen. Haare sind Zellen, eure Zunge, Augen, euer Gesicht, Haut, eure Organe, euer Blut. All das besteht aus Zellen. Ab und zu kann es bei Menschen vorkommen, dass sich die Zellen aber nicht so verhalten, wie sie es sollten und einfach immer weiter wachsen, obwohl sie eigentlich schon fertig sind. Das ist bei Papa der Fall. Ein paar meiner Zellen sind zu groß geworden und deshalb muss ich jetzt ein paar mal ins Krankenhaus. Aber ich bin mir sicher, dass die Ärzte mir da gut helfen können, dass meine Zellen bald wieder gesund werden. Allerdings wird es ein paar VerĂ€nderungen an mir geben. Die Ärzte werden mir Medikamente geben, die die kranken Zellen vertreiben sollen und neue gesunde Zellen aufbauen. Diese Medikamente können aber nicht so gut zwischen gesunden und kranken Zellen unterscheiden, so dass es passieren kann, dass auch viele gesunde Zellen verschwinden. Aber keine Sorge, die wachsen ja auch wieder nach. Ich hab euch ja auch eben schon erzĂ€hlt, dass auch Haare Zellen sind. Es kann also auch sein, dass die Medikamente meine Haarzellen angreifen, so dass die dann ausfallen. Das sieht am Anfang vielleicht ungewohnt aus, aber auch die Haare kommen dann wieder, wenn alle Zellen wieder gesund sind. FĂŒr mich ist es wichtig, dass ihr, wenn ihr Fragen habt, oder ihr euch um etwas sorgt, mit mir oder Mama darĂŒber sprecht, ok?“

Diesen Ansatz haben die Kinder fĂŒr mein Empfinden wohl auch recht gut aufgenommen. Wir haben mit Absicht das Wort „Krebs“ nicht in den Mund genommen. FĂŒr unsere MĂ€dels kann das Wort „Krebs“ gern noch eine Zeit lang mit den kleinen Krabbeltieren verbunden bleibt, die wir immer an der Ostsee sehen.

Nun habe ich mich aber zwischenzeitlich aber auch ausgiebig mit dem Thema AufklĂ€rung von Kindern beschĂ€ftigt und bin auf drei BĂŒcher gestoßen, die ich als sehr gelungen fĂŒr die AufklĂ€rung und Sensibilisierung von Kindern halte. Zwei davon sind direkt fĂŒr den Kontakt mit Kindern gedacht, eins davon ist ein Sachbuch, dass Eltern als Ratgeber dient und eher ausfĂŒhrlich und ohne nennenswerte Bebilderung auskommt.

Buch fĂŒr Kinder #1: „Leo’s Papa hat Krebs.“

„Leo’s Papa hat Krebs“ ist ein Gemeinschaftswerk von der Gestalttherapeutin und Psychoonkologin Sabine BrĂŒtting, der psychologischen Psychotherapeutin Dr. phil. Dipl.-Psych. Claudia Heinemann und der freiberuflichen Illustratorin Anke Hennings-Huep.

Das Buch ist aus der Sichtweise des kleinen Leo geschrieben, der eines Tages von seinen Eltern die Nachricht bekommt, dass sein Papa an Krebs erkrankt ist und dass vieles jetzt „ein bisschen anders wird“. Es beschreibt, in kindgerechter und leicht verstĂ€ndlicher Sprache, was Leo’s Papa in der Klinik durchstehen muss, wie es ihm unter dem Einfluss der Chemomedikamente ergeht, aber auch, dass Leo einfach auch weiterhin Leo bleiben darf, mit Freunden spielen darf und nicht immer nur an den blöden Krebs denken muss. Es erklĂ€rt aber auch, weshalb Leo’s Papa ganz dĂŒnn ist und keine Haare mehr hat, als er aus dem Krankenhaus kommt. Und wieso er schnell genervt ist, wenn Lisa und Leo sich streiten.

Das Buch umfasst insgesamt 40 Seiten, die durchweg schön illustriert und verstĂ€ndlich geschrieben sind. Der von den Autoren empfohlene Altersbereich fĂŒr dieses Buch liegt bei 3 bis 7 Jahren. Die ISBN zum Bestellen lautet:

  • ISBN-10: 3867391300
  • ISBN-13: 978-3867391306

ErhĂ€ltlich ist das Buch in jeder Buchhandlung oder als Kindle- und Buchversion beim großen Onlineversender mit A. Da ich Buchhandlungen nicht verlinken kann, bleibt mir hier also nur die Empfehlen via AMZN.

Link zur Kindle- und gebundenen Fassung: Leo’s Papa hat Krebs


Buch fĂŒr Kinder #2: „Wie ist das mit dem Krebs?“

Das zweite Buch, dass ich euch vorstellen möchte, ist schon etwas ausfĂŒhrlicher. Auf 96 Seiten richtet sich die Autorin Frau Dr. Sarah Herlofsen an Kinder ab 6 Jahren. Das Buch ist somit gut fĂŒr alle Kinder geeignet, fĂŒr die „Leo’s Papa hat Krebs“ vielleicht schon zu verspielt ist. In unfangreichen Kapiteln behandelt „Wie ist das mit dem Krebs?“ ausfĂŒhrlich Themen wie:

  • Zellen
    • Was ist eine Zelle?
    • Woher kommen Zellen?
    • Wie lange lebt eine Zelle?
    • Was machen Zellen?
    • Woher wissen Zellen, was sie machen sollen?
  • Kranke Zellen
    • Was ist eine Krebszelle?
    • Wo im Körper kann man Krebs bekommen?
    • Wie entstehen Krebszellen?
    • Wo kommen diese Fehler her?
    • Wer kann Krebs bekommen?
  • Der Körper verteidigt sich
    • Was sind Abwehrzellen?
    • Was ist der Unterschied zwischen Krebs und anderen Krankheiten?
    • Wie können wir Krebs bekĂ€mpfen?
  • Der Körper braucht Hilfe
    • Was passiert bei einer Operation?
    • Was ist eine Chemotherapie?
    • Was passiert bei der Strahlentherapie?
    • Was ist eine Immuntherapie?
    • Was ist eine Stammzellentherapie?
    • Woher kommen die neuen Stammzellen?
  • Gesund werden
    • Wie lange dauert eine Krebserkrankung?
    • Kann man wieder gesund werden?
  • Kann man an Krebs sterben?
    • Was passiert mit dem Körper, wenn wir sterbern?
  • Nachwort fĂŒr die Erwachsenen
  • Hilfreiche Adressen
  • Über die Autorin

AusfĂŒhrlich bebildert und mit leicht verstĂ€ndlichen Texten fĂ€llt es Kindern im Grundschulalter recht leicht, die Texte zu verstehen. Am besten ist es jedoch immernoch, das Buch gemeinsam mit dem Kind zu lesen. So können Fragen direkt gestellt und beantwortet werden.

Auch dieses Buch solltet ihr in jeder Buchhandlung bekommen oder eben bequem via AMZN.

ISBN-Daten:

  • ISBN-10: 3522305043
  • ISBN-13: 978-3522305044

Link zur Kindle- und gebundenen Fassung: Wie ist das mit dem Krebs?


Buch fĂŒr Erwachsene mit Kindern: „Was macht der Krebs mit uns?: Kindern die Krankheit ihrer Eltern erklĂ€ren.“

Rund 200.000 Kinder und Jugendliche sind jedes Jahr allein in Deutschland mit betroffen, wenn ein Elternteil an Krebs erkrankt. FĂŒr die Eltern kommt zu all dem persönlichen Stress im Umgang mit der Erkrankung noch das Problem, die Kinder einzubeziehen, ihnen all das zu erklĂ€ren, was nun kommt und kommen kann.
Das Buch „Was macht der Krebs mit uns?: Kindern die Krankheit ihrer Eltern erklĂ€ren“ orientiert sich am Verlauf der Krankheit, macht Eltern die Wahrnehmung der Kinder deutlich und gibt viele Anregungen, wie und wann was getan werden sollte. Dabei geht es hauptsĂ€chlich darum, eine familiĂ€re Kommunikation zu ermöglichen, um Kindern bei der BewĂ€ltigung der elterlichen Erkrankung zu helfen – und zwar bis hin zum Versterben des Elternteils.
Frau BrĂŒtting hat zudem Kinder und Jugendliche ihrer Gruppenangebote eingeladen, zu bestimmten Aspekten selbst etwas zu schreiben. Diese O-Töne geben dem Buch eine besondere Note. Sehr offen werden hier sowohl die Nöte als auch die WĂŒnsche und Sichtweisen der Kinder und Jugendlichen ausgedrĂŒckt.

Das Buch umfasst 168 Seiten und ist als Kindle- oder broschierte Version erhÀltlich.

ISBN-Daten:

  • ISBN-10: 3867390649
  • ISBN-13: 978-3867390644

Link zur Kindle- und broschierte Fassung von „Was macht der Krebs mit uns?: Kinder die Krankheit ihrer Eltern erklĂ€ren“

Schmökersonntag, der 23.02.2020: Heute mal was ĂŒber psychische Erkrankungen und mentale Gesundheit: Nova Meierhenrich – Wenn Liebe nicht reicht.

Rahmenlage rund um mich und wieso ich dieses Buch ausgewÀhlt habe:

In meinem Leben spielte psychische Gesundheit und seelische Herausforderungen schon immer eine ziemlich große Rolle. Los ging es im Schulalter, als ich die ersten Erfahrungen mit Mobbing machen musste. Gerade in der PubertĂ€t ist das immer ein schwieriges Thema, speziell wenn es um Gruppenzugehörigkeiten geht. Da war dann ein bestimmtes Hosen- oder Schuhmodell schon das ZĂŒnglein an der Waage und entschied, ob man „drin“ oder „draussen“ ist. Eine schwierige Zeit fĂŒr mich, die wohl den Grundstein fĂŒr meine Selbstzweifel legte. Oft fragte ich mich: „Bin ICH genug?“ „Was machen andere, was schaffen andere, was haben andere.“

FĂŒr eine lange Zeit schlummerten diese Selbstzweifel in mir. Bis mein Leben dann 2010/2011 einen ersten ernsten Umbruch erhalten sollen sollte. Viele StĂŒtzen in meinem Leben drohten wegzubrechen oder sollen zumindest einer grĂŒndlichen Renovierung unterzogen werden, damit sie nicht einstĂŒrzten.

Die Firma, bei der ich 2009 arbeitete, entschloss sich dazu, das Hamburger BĂŒro zu schließen und es dafĂŒr nach Österreich zu verlegen. An sich kein Thema, fĂŒr sich genommen, allerdings war zu der Zeit unsere erste Tochter „unterwegs“ und fĂŒr uns stand die Unsicherheit im Raum, wie es fĂŒr uns in Österreich sein sollte. Ungewissheiten, wie „Elterngeld in Österreich“, „Kindergeld in Österreich“, „Wohnungsmarkt in Salzburg“ standen auf unserer Liste. Das Unternehmen, das mich beschĂ€ftigte, tat sehr viel dafĂŒr mich zu halten und bat eine Stelle im Haupthaus in London an, was fĂŒr uns aber die gleiche Problematik wie Österreich in grĂŒn war. Auch hier wussten wir nicht, wie die Dinge laufen wĂŒrden, da wir ja in keine auslĂ€ndische Kasse eingezahlt hatten. Auch die Ungewissheit, ob meine SĂŒĂŸe im Ausland schnell einen neuen Job finden wĂŒrde, ließ uns am Ende die Entscheidung treffen, in Hamburg zu bleiben. Somit musste also ein neuer Job her. Das zusammen mit der bevorstehenden Geburt unserer Tochter und der Verlust des Jobs in der sonst sehr chilligen, trendigen und jungen Firma sorgte fĂŒr die ersten Risse in der Psyche und in der Seele. Somit stellte sich dann schleichend fĂŒr mich die Diagnose „Depression“ ein. Ich begab mich in ExpertenhĂ€nde und wĂ€hlte eine GesprĂ€chstherapie beim Psychiater. Es stabilisierte mich etwas.

Der neue Job in einem Logistikunternehmen euphorisierte mich anfangs, sollte mich aber schnell wieder ausbrennen lassen, da unter anderem sowohl die Anfahrt zum Unternehmen immer mindestens 45 Minuten, zu Stoßzeiten auch mal 2 Stunden in Anspruch nehmen konnte. Hinzu kamen die Ungewissheiten hinsichtlich unserer Erstgeborenen. „Mache ich da alles richtig?“ „Bin ich ein guter Partner und Vater?“. Über kurz oder lang waren die Arbeitsbedingungen fĂŒr mich echt kröftezehrend. Morgens um 5:00 Uhr aufstehen, um 5:40 Uhr losfahren, um um 6:30 Uhr im BĂŒro zu sein, damit ich um 15:30 Uhr noch vor der Rush Hour wieder zurĂŒck bin, um um 16:30 Uhr wieder zuhaus zu sein. Im Idealfall. Also ohne Überstunden oder Stau. Oftmals waren die Arbeitstage all inkl. 12 Stunden lang. Danach möchte meine Partnerin ja verstĂ€ndlicherweise auch noch was von mir haben. Die Kraft schwand immer mehr. Einen kurzen Schub gab dann ein erneuter Jobwechsel mit weniger Anfahrtszeit und generell familienvertrĂ€glicheren Arbeitszeiten. Dennoch kamen oftmals wieder die alten LeidsĂ€tze durch: „Ist das genug, was ich tue?“, „Muss ich mehr machen?“, „Was passiert, wenn ich ’nein‘ sage?“
Somit saß ich auch hier freitags teilweise bis 17:00 Uhr im BĂŒro und die Familie, die mittlerweile seit 2012 aus zwei wunderbaren Töchtern bestand. So ging es dann bis 2017 noch gut. Dann musste ich aber doch die Reißleine ziehen und diesen Job quittieren, bevor er mich und die Familienzeit komplett einnehmen. Hilfe fĂŒr die psychischen Belange holte ich mir in einem Tagesklinik-Aufenthalt, der mich auch wieder festigen sollte. Dadurch, dass ich den AbwĂ€rtstrend noch rechtzeitig erkannt habe, konnte ich hier gut aktiv mitarbeiten und war in der Lage alles ziemlich gut zu reflektieren. Somit konnte ich nach 5 Wochen Tagesklinik wieder gefestigt entlassen werden. Seitdem aber haben auch die Themen „Achtsamkeit“, „psychische Gesundheit“, „Auszeiten nehmen“ bei mir einen höheren Stellenwert eingenommen. Auch auf dem literarischen Gebiet.

Zum Buch UND DER AUTORIN:

Nova Meierhenrich kennen viele in meiner Altersklasse noch als quirlige Viva- und MTV-Moderatorin. Das waren damals Sender, auf denen Musik lief. Muss man vielen Lesern der heutigen Generation Smartphone ja erklĂ€ren. 🙂 Aber auch abseits ihrer ModeratorinnentĂ€tigkeit hat Nova viel zu erzĂ€hlen. Meine Familie und ich verfolgen ihr soziales Engagement nun schon eine Weile. Eher durch Zufall, denn sie ist auch Patin und Support fĂŒr die Charity-Eventreihe „Kicken mit Herz“ hier in Hamburg. Somit stand fĂŒr mich bereits bei der VorankĂŒndigung ihres autobiografisch geprĂ€gten Werkes, in dem sie ĂŒber die psychische Erkrankung ihres Vaters berichtet, fest, dass ich es umgehend lesen werde. Noch vor der Veröffentlichung bestellte es bei Amazon vor und war ĂŒberrascht, zu den ersten Lesern gehören zu dĂŒrfen. Bereits am 29.09.2018 hielt ich mein Exemplar in den HĂ€nden. Also ziemlich genau eine Woche vor dem offiziellen Verkaufsstart. Und ich begann es umgehend zu verschlingen. 3 Tage spĂ€ter hatte ich es ausgelesen. Nova Meierhenrich beschreibt berĂŒhrend, wie ihr Vater immer tiefer in eine schwere Depression abglitt. Gepaart mit fachlichem Zusatzinput von Dr. Mazda Adli, einem der bekanntesten Depressionsforscher Deutschlands, fesselt sie den Leser mit der bisher nicht dagewesenen Kombination persönlichem Erfahrungsbericht, der unter die Haut geht und wissenschaftlichen Fachaussagen und -angaben. Mich persönlich haben ihre AusfĂŒhrungen sehr berĂŒhrt, habe ich mich doch in vielen Handlungen ihres Vaters wiedererkannt. Sei es in der zunehmenden Isolation von der Aussenwelt und dem damit einhergehenden Verlust des Familienverbands. Aber auch mit der Euphorie mit der ihr Vater neue Projekte anging, diese aber schnell wieder unvollendet abbrechen musste. Unglaublich authentisch und mitreißend berichtet Nova von Co-Depressionen, die ihre Familie zusĂ€tzlich beutelten und bald die ganze Familie von dem Monster „Depression“ in Beschlag genommen wurde. Leider konnte ihre Familie ihren Vater vor den am Ende selbst gewĂ€hlten Freitod retten. Aber vielleicht kann es Nova’s Buch. FĂŒr mich gehört ihr Werk auf jeden Fall ins Standardrepertoire jeder Tagesklinik und in jeden Haushalt in dem psychische Erkrankungen ein Thema sind. FĂŒr mich hat es auf jeden Fall viel getan und eine Menge in mir bewegt. Zum Großteil nur zum Positiven, so dass ich wesentlich entspannter durch meinen Alltag gehen kann.

Zum Buch auf Amazon in der gebundenen oder Kindle-Version geht es hier:

„Wenn Liebe nicht reicht“ von Nova Meierhenrich, gebundene oder Kindle-Version auf Amazon.

Schmökertipps: Was ich wÀhrend meiner Behandlungszeiten in der Klinik und wÀhrend meiner Leerlaufzeiten zuhause literarisch verschlungen habe.

Gerade wenn man, wie ich, oft tage- oder wochenlang in der Klinik ausharren muss, kann einem das TV-Programm schnell zu öde werden. Da halfen und helfen mir gute BĂŒcher immer weiter. Mittlerweile bin ich zwar nahezu vollstĂ€ndig auf Audible HörbĂŒcher umgeswitcht, weil es einfach komfortabler und teilweise auch sicherer ist. Ein Hörbuch lĂ€sst sich im Straßenverkehr besser handhaben als ein Hardcover! 😀

Ich werde hier also nach und nach alles mal so reinhauen, was ich so literarisch verschlungen habe. Egal, ob in der Klinik wĂ€hrend der Chemos oder zuhause in den Erholungspausen oder unterwegs oder oder oder. In jedem Beitrag werde ich dann auch die Werke entsprechend verlinken, damit jeder, der sich damit auch weiter befassen möchte, genau weiß, welches Exemplar ich anspreche. Ich werde versuchen, in regelmĂ€ĂŸigen AbstĂ€nden neuen Input in Sachen LektĂŒre zu geben. Um euch aber auch nicht tĂ€glich mit neuem Lesematerial zuzuspammen, werde ich Schmökertipps aber vorrangig am Schmökersonntag rausgeben!

Kann man mit ErnÀhrung Krebs vorbeugen?

Lange Jahre war ErnĂ€hrung fĂŒr mich eigentlich zweitrangig. Solange alles halbwegs funktioniert, ist das ja auch alles nur halb so schlimm. Meinen Esstypus wĂŒrde ich als genießenden Schlinger bezeichnen. Ein altes Kriegsleiden. Lernt man doch beim Bund wĂ€hrend der Grundausbildung möglichst viel Nahrung in kĂŒrzester Zeit aufzunehmen. Das hat sich leider bis heute fortgefĂŒhrt und so bin ich bei jedem Essen so ziemlich immer der erste der fertig ist.

Wenn man dann aber mit RĂŒckenschmerzen zum OrthopĂ€den geht und mit Krebs zurĂŒckkommt, stellt man manches dann doch schon mal in Frage. Wie oft esse ich eigentlich Obst und GemĂŒse? Und nein: Zitronen- oder Pfirsich-Eistee ist kein Obst. Und Paprika auf der Pizza gilt definitiv nicht als signifikanter GemĂŒse-Konsum.

Welche QualitĂ€t haben denn die Lebensmittel, die ich oft so zu mir nehme? Das meiste wird heute in Plastik oder Alu verpackt. Ich persönlich kann mir gut vorstellen, dass das auch einen negativen Beitrag auf den Körper leistet. So habe ich mal etwas recherchiert und bin auf ein interessantes Buch gestoßen, dass mir viele interessante Fakten zu Lebensmitteln vermittelte. Denn auch vor einer (Krebs-)Erkrankung kann man den Körper schon stĂ€rken. Mit GlĂŒck sogar so weit, dass er gar nicht erst von Krebs befallen wird. Und das eigentlich auch erstaunlich einfach. Denn in dem Buch sind keinerlei ekelige Lebensmittel oder hochaufwendige Herstellungsverfahren beschrieben.

Das Buch heißt „Krebszellen mögen keine Himbeeren – Nahrungsmittel gegen Krebs – Das Immunsystem stĂ€rken und gezielt vorbeugen“

Das Buch heißt „Krebszellen mögen keine Himbeeren – Nahrungsmittel gegen Krebs – Das Immunsystem stĂ€rken und gezielt vorbeugen“ und ist im Goldmann Verlag erschienen. Ich habe es bei Thalia gekauft. Ihr bekommt es aber auch in jeder anderen Buchhandlung und beim Versender mit dem a und z (https://amzn.to/2RGifMZ).

In sehr ausfĂŒhrlichen und gut bebilderten Kapiteln werden verschiedenste Lebensmittel, von Beeren ĂŒber ZitrusfrĂŒchte, Tees bis hin zu sogar Schokolade und Wein ultraviele Lebensmittel aufgefĂŒhrt, die allesamt hervorragend fĂŒr den Körper sind.

Nachfolgend gebe ich euch schon mal einen kleinen Einblick ĂŒber die Kapitelgliederung des Buches:

  • Teil I:
    • Kapitel 1: Die Geißel Krebs
    • Kapitel 2: Was ist Krebs?
    • Kapitel 3: Krebs: eine Frage der zellulĂ€ren Umgebung
    • Kapitel 4: KrebsprĂ€vention durch ErnĂ€hrung
    • Kapitel 5: SekundĂ€re Pflanzenstoffe: ein Anti-Krebs-Cocktail auf Ihrem Teller
  • Teil II:
    • Kapitel 6: Krebszellen verabscheuen Kohl
    • Kapitel 7: Knoblauch und Zwiebeln, oder: Wie man den Krebs in die Flucht schlĂ€gt
    • Kapitel 8: Soja: ein außergewöhnlicher Lieferant von krebshemmenden Phytoöstrogenen
    • Kapitel 9: GewĂŒrze: das Salz in der Suppe der KrebsprĂ€vention
    • Kapitel 10: GrĂŒner Tee: sanft zur Seele, hart zum Krebs
    • Kapitel 11: Die Liebe zu den Beeren
    • Kapitel 12: Omega-3-FettsĂ€uren: endlich gute Fette!
    • Kapitel 13: Tomaten: ein rotes Tuch fĂŒr den Krebs
    • Kapitel 14: ZitrusfrĂŒchte: Anti-Krebs-MolekĂŒle in der Schale
    • Kapitel 15: In vino veritas
    • Kapitel 16: Biologische Vielfalt als Waffe gegen Krebs
  • Teil III:
    • Kapitel 17: Auf den Speiseplan: Kampf dem Krebs
    • Schluss
    • Bibliographie
    • Bildnachweis
    • Die Autoren
    • Register

Probiert es doch einfach mal aus. Vorsorge ist besser als Nachsorge!

Den Link zu amzn habe ich euch hier unten eingefĂŒgt. Ihr bekommt es natĂŒrlich auch in eurer örtlichen Buchhandlung! Ich habe euch die Version rausgesucht, die ihr sowohl als gebundene Version kaufen könnt, als auch als Hörbuchvariante fĂŒr Audible verfĂŒgbar ist.

Krebszellen mögen keine Himbeeren. Gebundenes Buch auf Amazon oder als Hörbuch auf Audible*.

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