Es geht ins MRT. 4 Wochen Wartezeit sind rum. Rechtfertigende Indikationsstellung:

„Lumboischialgien rechtsseitig. Bekannte Skoliose. Kribbeln in beiden Füßen und Ausstrahlung in die rechte Hüfte.“ Abgesehen vom letzten Satz verstehe ich nur Bahnhof. Egal. Hier liege ich also nun in der MRT-Röhre. Es geht erstaunlich schnell alles. Nach knapp 30 Minuten bin ich fertig. Als ich den Befund lese dann auch mit den Nerven.

„Verdacht auf pathologisch vergrößerte parailiakale Lymphknoten, möglicherweise initial auch paraaortal. Weitere Untersuchung empfohlen (bildgebend z. B. MRT Abdomen): Lymphom, Sarkoidose, Hodentumor?“.

Hodentumor? Das will man als Mann nicht lesen. Aber nun steht der Versacht im Raum. Ein weiteres MRT ist notwendig. Ich versuche telefonisch einen Termin auszumachen. Am Telefon sagt man mir, das der nächste Termin im Januar oder Februar 2020 frei wäre. Ich bitte mein Gegenüber am Telefon der Radiologischen Ambulanz um Rücksprache mit dem zuständigen Radiologen und Abklärung, ob mit der Beurteilung noch bis Anfang Februar gewartet werden kann oder soll – Warteschleife. Als die Warteschleifenmusik verstummt, teilt man mir mit, dass der Radiologe für eine schnellstmögliche Wiedervorstellung ist. Durch Feiertage im Oktober bekomme ich den nächsten freien Termin am 04.11.2019. Wenn es auf einmal so schnell gehen soll, beruhigt einen das nicht wirklich. Aber wir werden sehen, was am 04.11. dann rauskommt.

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