Ich bin immer noch allein auf dem Zimmer. Also nutze ich die Ruhe und Abgeschiedenheit um meine Gedanken zu sortieren. Gerade der Kopf macht mir im Moment am meisten zu schaffen. Zu viele Dinge kreisen aktuell da einfach durch. Am schlimmsten ist immernoch, das die Mädels nicht auf die Station dürfen. Klar, ich freu mich immer auch über die Momente, die wir im Innenhof der Klinik miteinander verbringen können, aber komisch ist es trotzdem. Und jedes Mal, wenn sie sich wieder auf den Heimweg machen, befällt mich ein tiefes Gefühl der Traurig- und Einsamkeit.

Dann kreist immer noch die finanzielle Unsicherheit durch den Kopf. Das Konto ist eigentlich jetzt schon im Minus. Bis März muss aber noch der erst Aufenthalt in der Klinik bezahlt werden und was dann beim Krankengeldbezug im Endeffekt auf dem Konto landet ist auch noch unsicher.

Irgendwann schiebe ich aber all diese Gedanken erstmal vor mir weg. Da kann ich mir dann Sorgen drum machen, wenn es soweit ist. Ich höre den Rest des Abends Musik, schaue „the biggest Loser“, danach „Sully“ und lasse mich dann von der „Ostfriesenangst“ ins Land der Träume geleiten.

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