(B)LOGBUCHEINTRAG VOM 07.11.2019: Zweiter Anlauf beim Abdomen-MRT.

Eigentlich war am 04.11. der MRT-Termin geplant. Aber MRT-Gerät sagt: „nein!“. Daher die Verlegung des Termins auf heute, den 07.11.2019. Wie beim Rücken-MRT hatte ich so mit 30 Minuten Liegezeit gerechnet. Es sollten 2 Stunden werden. Mit einer guten und einer weniger guten Nachricht. Die Gute: der Hodentumor scheidet aus.

Die nicht so Gute: die Lymphknoten sind definitiv vergrößert. Weitere Untersuchungen sind angeraten. Deshalb empfiehlt sich ein stationärer Aufenthalt in der Asklepios Klinik in Barmbek. Vom 21.-22.11.2019 ist dieser angesetzt.

(B)LOGBUCHEINTRAG VOM 16.10.2019: 30 Minuten in der Röhre. Danach Tage voller Ungewissheit.

Es geht ins MRT. 4 Wochen Wartezeit sind rum. Rechtfertigende Indikationsstellung:

„Lumboischialgien rechtsseitig. Bekannte Skoliose. Kribbeln in beiden Füßen und Ausstrahlung in die rechte Hüfte.“ Abgesehen vom letzten Satz verstehe ich nur Bahnhof. Egal. Hier liege ich also nun in der MRT-Röhre. Es geht erstaunlich schnell alles. Nach knapp 30 Minuten bin ich fertig. Als ich den Befund lese dann auch mit den Nerven.

„Verdacht auf pathologisch vergrößerte parailiakale Lymphknoten, möglicherweise initial auch paraaortal. Weitere Untersuchung empfohlen (bildgebend z. B. MRT Abdomen): Lymphom, Sarkoidose, Hodentumor?“.

Hodentumor? Das will man als Mann nicht lesen. Aber nun steht der Versacht im Raum. Ein weiteres MRT ist notwendig. Ich versuche telefonisch einen Termin auszumachen. Am Telefon sagt man mir, das der nächste Termin im Januar oder Februar 2020 frei wäre. Ich bitte mein Gegenüber am Telefon der Radiologischen Ambulanz um Rücksprache mit dem zuständigen Radiologen und Abklärung, ob mit der Beurteilung noch bis Anfang Februar gewartet werden kann oder soll – Warteschleife. Als die Warteschleifenmusik verstummt, teilt man mir mit, dass der Radiologe für eine schnellstmögliche Wiedervorstellung ist. Durch Feiertage im Oktober bekomme ich den nächsten freien Termin am 04.11.2019. Wenn es auf einmal so schnell gehen soll, beruhigt einen das nicht wirklich. Aber wir werden sehen, was am 04.11. dann rauskommt.

(B)LOGBUCHEINTRAG VOM 23.09.2019: „Nehmen Sie mal diese Tabletten…“

„…dann sind Sie nächste Woche wieder wie neu!“ hat der Arzt letzte Woche gesagt. Er sollte sich irren. Nun überweist er mich zum Orthopäden.

(B)LOGBUCHEINTRAG VOM 16.09.2019: Rückenschmerzen des Todes. Verhoben? Bandscheibenvorfall? Nerv eingeklemmt? Mal checken lassen.

Die ganze letzte Woche derbe Rückenschmerzen gehabt. Trotzdem zur Arbeit gekämpft. Aber seit Samstag geht nix mehr. Erstmal zum Arzt. Er hält es für eine Blockade. „Nehmen Sie diese Schmerztabletten und versuchen Sie mobil zu bleiben! Dann sind Sie nächste Woche wie neu!“

Street Mag Show Leipzig 2019

Ein Novum!

Die Street Mag Show findet das erste Mal in Leipzig statt. Auf dem alten Agra-Gelände.

Die Hinfahrt war schon ein Erlebnis. Erst passt der gemietete Anhänger nicht, wie üblich, an den Stecker meiner Anhängekupplung. Dann kurz hinter Braunschweig: Plattfuß am gemieteten Anhänger. Freitags Nachmittags, 17:50 Uhr. Die Kuh holt reifen.com in Braunschweig vom Eis. Exakt einen 14″-Reifen in der Größe und Traglast des Anhängers haben die Jungs noch am Start. Danach, durch den größeren Hartplastikanhänger, ist noch ein ausserplanmäßiger Tankstopp fällig. Mit 40 km Restreichweite auf die Autobahntankstelle gerollt. Die Kassiererin winkt wild gestikulierend hinter der Scheibe. Ich rein in den Verkaufsraum und werde mit den Worten empfangen: „Sie können hier nicht tanken, wir haben Havarie! Hinterm Haus stehen 5 Feuerwehrlöschzüge.“ Das alles muss man sich mit dem charmanten sächsischen Dialekt vorstellen. „Sie können hier nisch tonken, wir hoben Howorie!“ Und so weiter. Auf meine Frage, wo denn die nächste Tankstelle sei, bekam ich zur Antwort: „In güt dreßsch killometorn!“

Na, dann los. Mit fast nasser Büx und 40 km Restreichweite im Kombiinstrument versuche ich mein Glück. Mit dem gefühlt letzten Tropfen rolle ich auf die nächste Tankstelle. Schnell noch mal volltanken. Um und bei 22:00 Uhr lande ich in Leipzig.

Ich bin dieses Mal alleine auf weiter Flur mit dem Aufbau und Betrieb der Matchbox.

Komme bei Freunden unter, Anna und Daniel, das schont die Kosten. Ganz wichtig, besonders bei Events, die neu sind und wo die Erfahrungswerte fehlen, wie die so laufen.

Am Ende kann ich jedoch ein recht gutes Fazit ziehen. Gute Akzeptanz zumindest am Samstag, Sonntag eher Totentanz. Aber allein des Wiedersehens mit Anna, Daniel und ihrer kleinen Mathi wegen war es gut.

Samstag Abend ziemlich Rückenschmerzen. Wahrscheinlich beim Anhänger rangieren verhoben.

EDIT: nicht verhoben. Der Grund für die Rückenschmerzen stellt sich später raus. Leider – oder zum Glück. Wie man es sieht.